RUR – Rheingold Ultra Race

Pilotprojekt 2026

Das Pilotprojekt ist ein kleiner Einladungslauf, ein Lauf von Läufern für Läufer, ein Lauf unter Freunden, keine offiziell ausgeschriebene Sportveranstaltung. Wir wollen versuchen, den Organisationsaufwand so gering wie möglich zu halten, um damit eine minimale Basis zu finden, ein solches Laufprojekt überhaupt erst einmal starten zu können. Es wird bestimmt ein spannendes Projekt und für alle ein großes Abenteuer.

Ziel des Pilotlaufes ist es, die neue Organisations- und Helferstruktur zu entwickeln und zu testen. Die gesamte Strecke muss von den Organisatoren erkundet und überprüft werden.

Das Projekt wird wachsen und mit jeder neuen Hilfe sich organisatorisch auch immer wieder verändern. Mögliche Kosten werden mit den Teilnehmern gemeinsam besprochen und umgelegt (Medaillen, Pokale, Buff, T-Shirt, Verpflegung und Getränke, Gebühren für Campingplatz u.a. ). eine reine Startgebühr wird für den Pilotlauf nicht angesetzt.

Anders als bei der Tortour de Ruhr, sieht unser Konzept kein eigenes begleitendes Team zwingend als Voraussetzung vor. Man hat beim Goldsteig Ultrarace und beim Megarace gesehen, es ist kaum möglich ist, dass alle Teilnehmer ein eigenes Begleit-Team finden. Und es ist ungerecht, wenn gleichzeitig unbegleitete Läufer neben begleiteten laufen und ungleiche Bedingungen entstehen. Begleitende Supporter sind herzlich willkommen und können auch ihre Läufer betreuen, aber nur im Sinne der Allgemeinheit. Es sollen für alle möglichst gleiche Bedingungen herrschen. Die Basis stellt der selbst-versorgte Läufer mit Rucksack dar. Anhand der Reaktion auf unsere erste Ankündigung des Laufes letzten Herbst zeigte sich, dass die Mehrzahl die lange Strecke gehen/laufen will und sich selber versorgen und durchschlagen möchte. Uns wurden sehr großzügig auch schon einige Fahrzeuge angeboten, die wir kostenfrei nutzen dürfen. Die Zeitlimits sind so gesetzt, dass ein guter Wanderer es durchaus schaffen kann. Schon beim 2. Goldsteig Ultrarace wurde gezeigt, dass man durch konsequentes schnelles Gehen sogar auch gewinnen kann. Wer beides, das Training vom Gehen und Laufen auch mit guten Höhenmetern mischt, hat gute Chancen. Im letzten Jahr ko0nnte ein schneller Wanderer sogar den „Junut“ 2025 und 48 Std „Borne to Run“ 2025 gewinnen



Die Wettkämpfe

RUR 200 + RUR 555 + RUR 1000 Nonstop Ultratrails
RUR1400 – Jahresprojekt

RUR 200 – Bambinilauf – Vollständige Strecke über den Rheinburgenweg vom Rolandsbogen bis nach Bingen. (Ca. 200 km – 7000 Hm)
Zeit: 3 Tage
Termin: 10.10.26 10:00 Uhr bis 13.10.26 10:00 Uhr
Kosten: Eigenkostenbasis gemeinsame Unkosten werden umgelegt
DUV Ausschreibung – https://statistik.d-u-v.org/eventdetail.php?event=124587

2. RUR 555 – Mittelrheinrunde weiter Richtung Wiesbaden und über den Rheinsteig bis Bonn (alter WiBolT ECV) (ca. 570 km + 18.463 hm)
Termin: 10.10.26 10 Uhr bis 19.10.26 10 Uhr
Zeit: 9 Tage
Kosten: Eigenkostenbasis gemeinsame Unkosten werden umgelegt
DUV Ausschreibung – https://statistik.d-u-v.org/eventdetail.php?event=124586

3. RUR 1000 – Rheingold Ultrarace 1000 (ca. 1062 km – 25.471 Hm) Mittelrheinrunde + Natursteig Sieg mit Übergängen + Rothaarweg + Ruhrhöhenweg bis Schwerte und Dortmund mit Übergängen Ziel Phoenix-See Dortmund Hörde
Zeit: 19 Tage 10.10.26 10 Uhr bis 28.10.26 10 Uhr
Kosten: Eigenkostenbasis gemeinsame Unkosten werden umgelegt
DUV Ausschreibung https://statistik.d-u-v.org/eventdetail.php?event=124585

4. RUR 1400 – Die gesamte Strecke „RUR 1400“ wird ab dem 10.10.26 als Ganzjahres-Challenge bis zum 10.10.27 angeboten, welche individuell in Teilstücken begangen werden kann. Die Ausschreibung und Buchung soll über Race Result erfolgen. Zielgruppe: jeder der/die Spaß am Wandern und Laufen in der Natur hat bis hin zum ambitionierten Wanderer und Läufer, der/die sich an langen Strecken testen will. Details von „RUR 1400“ sind noch in Arbeit, aber es soll voraussichtlich zwei Wertungen geben, eine mit den gelaufen Kilometern nach Abschluss des Jahres und eine über den aktuelle gesammelten Kilometerstand. Die Teilstrecken können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden. Nur die Laufrichtung ist bindend.

Start für alle Strecken: Rolandsbogen/Campingplatz 10.10. 26 – 10 Uhr


Die Wege

Die Gesamtstrecke umfasst die Aneinanderreihung von 6 bekannten Weitwanderwegen zu 2 großen Runden in Form einer 8 mit Übergangsteilstrecken zwischen den ausgezeichneten Wanderwegen. Die Mittelrheinrunde mit Rheinburgenweg und Rheinsteig zählt sicherlich zu den weltweit schönsten Höhenwegstrecken mit einer Vielzahl an tollen Ausblicken auf die wunderschönen Rheinschleifen, die mittelalterlichen Ortschaften und vielen Burgen des Weltkulturerbes rechts- sowie linksrheinisch. Nur der Ruhrhöhenweg von diesen 6 Weitwanderwegen wird nicht komplett, sondern in Teilstücken begangen.

1. Rheinburgenweg (201 km und 5963 Hm) mit Übergang nach Wiesbaden
2. Rheinsteig rechtsrheinisch von Wiesbaden nach Bonn mit Übergängen ab Bingen bis Rolandsbogen (370 km und 12.500 Hm) mit Übergang zum Start
3. Natursteig Sieg mit Übergängen vor vom Start und nachher nach Siegen (250 km und 5675 Hm)
4. Rothaarweg X2 (125 km und 4176 Hm) mit Übergang
5. Ruhrhöhenweg mit Übergängen bis Dortmund Phoenix-See (117 km und 3120 Hm)
6. Ab Phoenix-See bis Syburg und weiter auf Ruhrhöhenweg und Übergang bis zum Bergischen Weg (76 km + 2000 Hm)
7. Bergischer Weg (258 km und 6950 Hm) Hinweis zu den Strecken (km) und Höhenangaben (hm).

Die Kilometerangaben der RUR Teilstrecken sind Rundungen. Zu den Weitwanderwegen existieren unterschiedliche Angaben. GPX Tracks werden noch überarbeitet und hier sowie bei Google Maps über My Maps eingestellt.

Der Handy-Screenshot auf der rechten Abbildung zeigt skizzenhaft den Verlauf der Wege. Erstellt wurde diese Übersicht auf dem Handy mit der App „Locus Map Classic“, ein Programm welches seit dem Frühjahr diesen Jahres nicht mehr betrieben wird. Dieses Programm wurde als reine Android-App entwickelt und läuft nicht nativ auf dem PC.

Die Pfeilspitze zeigt das Ziel des RUR 1000 in Dortmund. Diese ist Teil der 2. Runde, der großen Runde, die große Teile des Bergischen Land, des Sauerlandes und des Rothaargebirges umschließt. Der abschließende Bergische Weg (RUR 1400) ist blau gekennzeichnet und führt zum Drachenfels, der sich quasi direkt gegenüber vom Start der 3 Laufstrecken am Rolandsbogen auf der anderen Rheinseite befindet.

An vielen Punkten überwältigend ist die „Mittelrheinrunde“ über den Rheinburgenweg, dazwischen ein Übergang von Bingen nach Wiesbaden zum Rheinsteig, dem wir bis nach Bonn und danach zum Start am Rolandsbogen in Bonn folgen. Beide Strecken befinden sich zwischen Bonn und Bingen meist direkt gegenüber, am könnte sich zuwinken. Passiert werden Aussichtspunkte mit phantastischen Ausblicken auf die unterschiedlichen Rheinschleifen. Einer davon verdanken wir unseren Namen „Rheingold“.

Diese Region befindet sich inmitten des ca. 67 km langen Weltkulturerbes UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal zwischen Koblenz und Bingen. Die abgebildeten Fotos stammen vorwiegend von unseren Testlauf in dieser Region zwischen Koblenz und Oberwesel. Wir erlebten nach einem kurzen Biwak in einer Wanderschutzhütte oberhalb von St.Goar einen traumhaftenselten schönen Sonnenaufgang mit der Loreley im Hintergrund und dem glänzenden Rhein im Gegenlicht.

Vom Ziel des RUR 555 aus führt ein Übergang zum Beginn des Natursteigs Sieg in Siegburg, einem Premium Weitwanderweg. Der Natursteig Sieg windet sich in großen Schleifen über die Hohen rund um die Sieg und das Siegtal und endet in Mudersbach kurz vor Siegen. Zwei weitere kleine Übergänge verbinden den Rothaarweg mit dem Natursteig Sieg in Siegen und in Brilon mit dem Ruhrhöhenweg. Der Rothaarweg ist in vielen Teilen identisch mit dem bekannteren Rothaarsteig, der aber schlechtere Versorgungspunkte aufweist und deswegen nicht von uns gewählt wurde. Großartig ist die Überschreitung des Rothaarkamms mit einer Vielzahl an Gipfeln, den höchsten mit dem Langenberg als höchstem Punkt (843m) im Sauerland und NRW, dicht gefolgt vom bekanntesten Gipfels des Hochsauerlandes bei Winterberg, dem Kahlen Asten (841,9m) als höchstem Punkt und dem Clemensberg (839m).

Das TeamHelfer gesucht

um die Läufer zu entlasten und zu unterstützen, wollen wir ein Netzwerk an Helfern entlang der Strecke aufbauen. Feste und zeitlich begrenzte Stationen und Stände (VP’S) sind bei diesem langen Lauf bei dem zu erwartenden großen Abstand der Läufer zueinander, abgesehen von der Bambini Strecke, schwierig zu organisieren.

Fahrer: Beim aktuellen Pilotlauf stehen uns 2 Fahrzeuge zur Verfügung, für die wir noch Fahrer suchen. Willkommen sind auch Fahrer, die auch nur Teilstücke, wie z.B. eine Tagesetappe, fahren können.

Helfer, die an der Strecke wohnen: Wir wünschen uns, Helfer entlang der Strecke finden, die die Läufer unterstützen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind. Helfer, die telefonisch erreicht und für Kleinigkeiten aktiviert werden können

Biwakplätze: Oben auf unserer Wunschliste stehen Plätze, auf denen offiziell biwakiert und sich vielleicht auch, zumindest mit Wasser versorgt werden kann. Ideal wären Vereinsheime und Sportanlagen.

Wir freuen uns auf das neue Projekt und einen erfolgreichen Verlauf des Pilotlaufes.

Die Voraussetzungen & Anforderungen

Direkt vorweg, wir haben für lange Ultratrails relativ großzügige Zeit-Limits gewählt. So ist es einerseits möglich, „viel“ oder auch „nur“ zu gehen. Das erleichtert den Transport des im Vergleich zu stärker supporteten Wettkämpfen schwereren Gepäck. Oder anders gesagt, es läuft sich damit einfach nicht mehr so gut und man verbraucht zuviel Energie. Zudem wollen wir die Teilnehmer nicht in zu großen Schlafmangel treiben. Wir, Michael und Kai können „ein Lied davon singen“. Bei längeren Strecken ist es besser, kurz aber regelmäßig Nacht für Nacht zu schlafen und damit in einen gesunden Rhythmus zu kommen. Auch braucht man Zeit für Fußpflege, besonders bei Feuchtigkeit, Regen oder nasse Vegetation. Es gibt auf den Wegen einige Stellen die Trittsicherheit voraussetzen. Da wo es etwas schwieriger wird, sind in der Regel auch Drahtseile installiert. Es gibt viele Höhenmeter zu bewältigen, manchmal sehr komprimiert, besonders auf dem Rheinburgenweg und dem Rheinsteig, aber auch auf den anderen Wegen. Es ist auch sehr wichtig, das Bergabsteigen oder -laufen zu trainieren. Und Vorsicht unterwegs beim „bergab-Ballern“, die Schienbeinkante wartet nur darauf, sich zu entzünden. Wer noch nicht so richtig weiß, welche Distanz er/sie laufen möchte, man kann auch wechseln, also von RUR200 auf RUR555 oder umgekehrt. Zum Kennenlernen ist die „Bambini“-Strecke ideal. Wer ohne Support aussteigen will oder muss, am Rhein befinden sich auf beiden Seiten Bahnstrecken, ebenso an der Sieg und auch an der Ruhr. Natürlich darf man die Bambinistrecke, den Rheinburgenweg nicht unterschätzen. Da geht es teilweise richtig hart zur Sache. Deswegen ist dieser Weg auch ein hervorragender Test für die längeren Distanzen. RUR 555 ist sehr anstrengend, besonders wenn man schnell sein will und Schlafmangel aufbaut. Wer RUR 555 gut über die Runden gekommen ist und einen guten Rhythmus gefunden hat, für den ist der Weiterweg vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Den obligatorischen Haftungsausschluss wird es auch bei uns geben und wir setzen voraus, das ihr nur gesund und körperlich fit auf die Strecke geht.

Ausrüstung & Regeln

Wir stellen hier keine vollständige Ausrüstungsliste zusammen. Was uns besonders wichtig oder Pflicht ist, wird angesprochen. Auch wenn sie nicht immer gebraucht wird, so müssen wir in der Wahl unserer Ausrüstung von Selfsupport ausgehen. Dazu gehört ein Rucksack, ein leichter Schlafsack, ein Biwaksack, vorzugsweise ein Bivibag und eine Unterlage. Ein Kocher ist keine Pflicht. Zu empfehlen ist ein leichter mechanischer Wasserfilter. Sehr sinnvoll, besonders bei Schuhen ohne Goretex, sind wasserdichte Socken. Überhaupt, habt gutes Material zur Fußpflege dabei und auch für die Stellen am Körper, die gerne wund gerieben werden. Kinesioband und Wundsalbe werden empfohlen. Compeed oder vergleichbare Pflaster und Wundauflagen sind hervorragend und können Wunder wirken. Jeder Teilnehmer muss seine Strecke aufzeichnen, also GPX Dateien erzeugen und uns diese nach der Veranstaltung zuschicken. Es können ruhig mehrere Tracks sein, wenn die Aufzeichnung ungewollt unterbrochen wird, sich aufhängt usw. Mittlerweile lässt sich dies ja meist schon mit Uhren aufzeichenen. Klassisch und sehr robust sind GPX-Geräte, wie das Garmin eTrex und mittlerweile auch die Handys, die zudem mit offline Karten sich hervorragend und besser, als normale Karten zur Navigation eignen, da in der Regel der Standpunkt und der Track angezeigt wird. Ideal ist die Aufzeichnung mit einem GPS-Tracker. Vielleicht gelingt es uns, bis zum Oktober ein System zu aktivieren, daß alle Wettkämpfer online anzeigt. Ihr benötigt Trail-Laufschuhe. Zumindest ist ein gutes Profil nötig. Kantenfestigkeit, wie bei Bergschuhen, wird nicht verlangt. Ein fest sitzender Schuh hat Vorteile in schwierigen Gelände mit viel Schräglage (Wege. Wiesen) und Blockwerk (Felsen). Letztendlich ist es eure Wahl, die richtigen Schuhe zu finden. Regenjacke und Überhose sind Pflicht. Zu empfehlen sind auch Mütze bzw. Buff und Handschuhe. Wichtig ist uns auch die Erreichbarkeit auf dem Handy. Hier werdet ihr ohne Powerbank nicht auskommen. Wir werden noch Punkte festlegen, an denen uns Fotos mit Geodaten zugeschickt bzw. hochgeladen werden sollen. Zusätzlich behalten wir uns auch unangekündigte Kontrollen vor.
Schlafplätze: für diesen Lauf werden wir dies sicherlich noch nicht vollständig zusammenstellen können, eine Liste der offenen Wander-Hütten und Unterstände unterwegs. Dies ist ein Grund, warum wir diesen Pilotlauf als Starter mit dabei sind. Der gesamte Weg muß überprüft und protokolliert werden. Inwieweit wir zum Schlafen auch unsere Busse einsetzen können, steht noch nicht fest. Es folgen noch eine Reihe von Aufrufen im Netz und auch an die lokalen Zeitungsredaktionen, genehmigte Schlafplatze zu finden. Biwaks wollen wir nicht zur Regel machen. Aber manchmal ist bei großer Müdigkeit einfach nötig und dann auch ok. Wichtig dabei ist, versteckt euch und möglichst nur im Dunkeln draußen schlafen. Feuerstellen sind verboten.

Oft sind die Wege neu gelegt und die Tracks veraltert. Schlimm ist, wenn diese veralterten Wege zugewuchert sind und man kaum mehr Markierungen findet. Gesteigert wird das Problem, wenn man sich dann noch verlaufen hat. Bei uns unbekannten neuen Umleitungen, lauft ihr natürlich die Umleitung, stimmt euch aber – sofern es möglich ist – bitte telefonisch mit uns ab. Ohne Supportfahrzeuge oder Helfer vor Ort müssen wir Geschäfte, Supermärkte, Tankstellen und Kioske anlaufen. Scheut euch nicht bei Wassermangel auch einmal bei Privatwohnungen anzuklopfen. Die Leute sind in der Regel sehr freundlich. Zudem werden wir in der Presse darauf hinweisen. Zum Erreichen dieser Verpflgungspunkte muß oft die Strecke verlassen werden. Die offizielle Regel lautet, der Track muss an der gleichen Stelle verlassen und wieder betreten werden. Manchmal ist das sehr ungünstig und ein späterer Eintritt auf die Strecke würde viel Zeit sparen, aber immer noch länger sein, als auf der Strecke zu bleiben. Wenn euch eine solche Stelle auffällt, sagt mir das. Wir könnten dann den Track ändern und über den Verpflegungspunkt führen. Michael überarbeitet in diese Hinsicht ohnehin noch die gesamte Strecke.

Die Vorgeschichte & Philosophie

Das Projekt RUR fand seine Wurzeln in den Jahren 2014 und 2015 auf den langen Nonstop UltraTrails „WiBolt“ (320 km) „Goldsteig Ultra Race“ (660km). Damals hatten Michael die spannenden Blockbeiträge von Michael Frenz und seinem Freund Thomas über ihre Ultra Lauf-Abenteuer fasziniert, insbesondere über den Winterlauf auf dem Pennyway, dem Spine Race. Michael und Kai hatten sich beim 2. Goldsteig Ultrarace kennengernt. Beide wählten die abenteuerliche Variante, sich mit Biwaks, mehr Gepäck und geringerem Tempo auf diesem Weg so weit wie möglich durchzuschlagen. Michael wählte 5 regelmäßige, also tägliche Biwaks auf Basis der Erfahrungen vom Vorjahr und erhielt vom Veranstalter, trotz „DNF“ dafür eine Sonderauszeichnung bei der Siegerehrung. Dies motivierte sehr. Da es noch keine organisierten Veranstaltungen gab, ging Michael eigene Wege. Die Jahre 2016-2022 startete er eine Vielzahl an Abenteuer Sololäufen über 1000 km, im Winter bis 500 Km.

Die Philosphie und Erfahrungen dieser Läufe finden sich, nicht ganz so radikal, im RUR Konzept wieder. Es ist eine schöne Art, relativ ungefährlich (z.B. im Vergleich zum Bergsteigen und Klettern) je nach Intensität und Konsequenz durchaus auch extreme Abenteuer zu erleben.

Am Projekt wurde schon viele Jahre geplant. Dies wurde auch schon vor einigen Jahren im Netz kommuniziert und es gab interessante Anregungen und Vorschläge. Im Herbst 2023 starteten wir, Michael und Kai, die erste gemeinsame Probetour auf dem Rheinburgenweg. Die zweite wurde im Frühjahr 2025 (siehe Fotos) zusammen durchgeführt und bekräftigte und motivierte uns einmal dieses Projekt in die Tat umzusetzen, auch wenn wenn es nicht so einfach ist, alles mit dem Privatleben in Einklang zu bringen.

P.S. Es sind noch Plätze frei. Wer Lust hat eine Teilstrecke mitzulaufen oder an den Wettkämpfen teilzunehmen, bitte mit uns Kontakt aufnehmen. Bei Einladungslauf gibt es keine Anmeldung.


Für das Team RUR
Michael & Kai
rheingoldultrarace(at)gmail.com